Befestigung der Zäune

Der Wunsch nach Privatsphäre auf dem eigenen Grundstück ist für viele sehr wichtig. Mit der
Befestigung von Zäunen erhält man Sicherheit und Abgrenzung, wohingegen Sichtschutzzäune
auch Privatsphäre ermöglichen.

Wenn man einen Gartenzaun befestigen möchte gibt es unterschiedliche Materialien wie Holz,
Kunststoff und WPC die man verwenden kann. Auch für den Sichtschutz gibt es mehrere
Materialausführungen die verwendet werden können. Um ihnen einen kleinen Einblick über die
unterschiedliche Zäune und Sichtschutze zu vermitteln, werden im folgenden einige Varianten
näher erläutert.


Staketenzaun

Staketenzäune dienen als Abgrenzung und bestehen aus Holz, meistens Kiefer, Fichte oder
Kastanie. Besonders beliebt ist der Skatenzäun, da er in das natürliche Ambiente des Gartens
passt. Auf unserer Website können Sie Staketenzäune im geraden Format oder mit einem
geschwungenen Unterbogen erwerben.

Um den Staketenzaun zu befestigen müssen zunächst Pfosten in die Erde gebracht werden.
Dafür muss jeweils am Ende des Zaunes ein Zaunpfosten befestigt werden und zwischen den
Endpfosten im Abstand von etwa 1,5 Meter Weitere, wobei der Zwischenabstand immer gleich sein
sollte. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass ein Drittel des Pfostens im Boden sein sollte. Um das
Platzieren in den Boden zu vereinfachen ist die Verwendung von Lochspaten sowie
Einschlaghilfen, zum Beispiel aus Eisen, empfehlenswert.

Der Holzzaun kann befestigt werden indem er an den Eckpfosten mit Krampen oder mit rostfreien
Schrauben direkt am Bindedraht festgemacht wird. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die
Staketen den Boden nicht berühren, da sie so länger halten.


Maschendrahtzaun

Genau wie bei dem Staketenzaun müssen, bevor der Maschendrahtzaun befestigt werden kann,
Pfosten in den Boden gebracht werden. Damit die Pfosten sicher stehen werden sie häufig
einbetoniert. Dabei werden Löcher mit einer Tiefe von circa 80cm gegraben, in die zunächst eine
hohe Schicht Kies gefüllt wird. Danach können die Pfosten in die Löcher gestellt werden und der
Beton kann eingefüllt werden. Nach dem die Zaunpfosten befestigt worden sind werden oben, in
der Mitte sowie unten die Schellen für die Geflechtspannstäbe und die Drahtspanner montiert. Die
Drahtspanner müssen dann mit Hakenschrauben an den Schellen befestigt werden. 

Im nächsten Schritt werden die Streben unterhalb des oberen Drahtspanner montiert. Um sie in den Boden zu
verankern werden Strebenplatten und Einschlagbodenhülsen verwendet. Danach werden die
Spanndrähte von Drahtspanner zu Drahtspanner gezogen, wobei der Draht hierfür in das Loch am
Drahtspanner eingefädelt werden muss. Sobald die Drähte gespannt sind kann man ein
Spannstab in das Geflecht spannen und den Zaun in die Hakenschrauben am Pfahl hängen. Der
mittlere Draht muss in den Zaun integriert werden und am Ende wieder mit den Drahtspannern
verbunden und gespannt werden. Die oberen und unteren Spanndrähte werden zum Schluss
miteinander verbunden und falls nötig nochmal gespannt.


Sichtschutzzaun

Wie bereits anfänglich erwähnt gibt es unterschiedliche Materialausführungen für
Sichtschutzzäune. Auf unserer Website finden Sie Sichtschutz aus Holz, Kunststoff und WPC. Sie
können sowohl als räumliche Abgrenzung und Lärmschutz, als auch als Sichtschutz verwendet
werden.

Bei der Wahl des passendes Materials spielt die optische Komponente eine wesentliche Rolle.
Sichtschutzzäune aus Holz sind besonders beliebt, da sie sehr natürlich wirken. Wichtig ist zu
beachten, dass diese Art der Zäune regelmäßig gepflegt werden müssen.

Der WPC und Kunststoff Sichtschutzzaun unterscheiden sich von denen aus Holz, da sie sehr
pflegeleicht sind. Sie müssen weder abgeschleift noch gestrichen werden, da die Zäune bei
Beschmutzung einfach mit lauwarmen Wasser gereinigt werden können.

Es gibt zwei Möglichkeiten um den Sichtschutzzaun zu befestigen: Einbetonierung in den Boden
oder Aufschrauben in einen festen Boden. Falls man den Zaun einbetonierten möchte, müssen
Löcher in den Boden gegraben werden in denen die Erdspieße eingeklopft werden können. Dabei
ist es wichtig zu beachten, dass die Beschaffenheit des Bodens die Größe der Löcher bestimmt.
Wenn die Löcher mit Beton ausgefüllt worden sind, müssen die Pfosten in den noch flüssigen
Beton gestellt werden. Nachdem die Pfosten fest im Boden sind, kann man die Haltevorrichtung
montieren und die Zaunflächen in die Pfosten schieben. Bei der zweiten Variante wird der Zaun
befestigt indem er in einen bereits betonierten Boden aufgeschraubt wird. Danach wird wieder die
Haltevorrichtung montiert und die Zaunflächen werden in den Pfosten geschoben.


Glittermattenzaun

Falls Sie bereits einen Glittermattenzaun besitzen sollten ist es dort ebenfalls möglich nachträglich
einen Sichtschutz zu integrieren. Dafür dienen Sichtschutzstreifen die am Pfosten befestigt werden
müssen und in verschiedenen Materialausführungen und Farben erhältlich sind. Es ist sehr einfach
den Zaun blickdicht zu machen, da nur ein Maßband, ein Cuttermesser und Befestigungsclips
benötigt werden.

Zunächst muss die Bahnlänge ausgemessen werden, das bedeutet der Abstand der beiden
Eckpfosten (bzw. die Länge des Zaunes). Für die Maße der Sichtschutzstreifen gilt dann
Bahnlänge plus zwei Stäbe, da durch das Einfädeln Länge verloren geht. Nachdem die
Sichtschutzstreifen entsprechen der Bahnlänge zugeschnitten worden sind kann man mit der
Montage beginnen. Die Sichtschutzstreifen müssen an dem Pfosten befestigt werden und durch
die einzelne Stäbe eingefädelt werden. Am Ende sollten sie mit Befestigungsclips an den Pfosten
befestigt werden.